Migration: Inklusion, Austausch, Vernetzung

Erfolgreiche Flüchtlingsarbeit bedingt die Berücksichtigung einer Vielzahl von Positionen, sowie ein erhöhtes Maß an Flexibilität in der täglichen Praxis. Nicht nur der gesellschaftliche, soziale, kulturelle, politische und religiöse Hintergrund der einreisenden Flüchtlinge unterscheidet sich in vielen Bereichen, sondern auch unterschiedliche Bildungshintergründe und Traumatisierung kommen hinzu. Das Verständnis des „anderen“ Denkens, Handelns und Fühlens, der offene Austausch, die Vernetzung und die Förderung von Integrationsmotivation ist jedoch unabdingbare Grundlage für eine langfristig erfolgreiche Eingliederung. Beispielhaft wird dieser Prozess anhand der Asylothek, die 2012 als erste private, rein ehrenamtlich geführte Asylbewerberheimbibliothek in der BRD gegründet wurde, aufgezeigt.

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